HERA kann Sicherheit
Crashrelevantes Kunden-Bauteil erfolgreich weiterentwickelt
Wenn es um Bauteile für die Automobilindustrie geht, zählt jedes Detail. Vor allem bei crashrelevanten Komponenten sind Stabilität, Präzision und absolute Zuverlässigkeit gefragt. Schließlich geht es im Ernstfall um den Schutz von Menschenleben.
„Wer crashrelevante Teile produziert, muss sich seiner Verantwortung jederzeit bewusst sein“, sagt Marc Schreiber, Geschäftsführer bei HERA. „Umso mehr freut es uns, dass wir ein aktuelles Projekt durch aktive Vertriebsarbeit gewinnen und erfolgreich umsetzen konnten.“
Im konkreten Fall ging es um einen Drahtbügel zur Arretierung von PKW-Rücksitzen. Das Bauteil wurde bislang von einem anderen Hersteller gefertigt. Allerdings war der Kunde mit der Stabilität der bisherigen Lösung nicht zufrieden und wandte sich mit einer konkreten Anfrage an HERA.
Die Herausforderung: Ein 6,5 mm starker Draht muss so gebogen werden, dass ein exakter 90-Grad-Winkel bei einem Innenradius von lediglich max. 1,5 entsteht. Ohne das dabei Materialeinschnürungen, Risse, usw. entstehen. Genau darin lag bei dem Wettbewerbsprodukt das Problem: Durch Materialschwächung im Biegebereich bestand bisher die Gefahr eines späteren Bruchs.
Die HERA-Fachleute entwickelten daraufhin ein alternatives Fertigungsverfahren und präsentierten dem Kunden eine technisch überzeugende Lösung. Dafür mussten zwar neue Werkzeuge im fünfstelligen Eurobereich gebaut werden. Doch die Qualität der Ergebnisse sprach für sich.
„Biegen können wir“, sagt Schreiber mit einem Augenzwinkern. „Und mittlerweile fertigen wir bereits weitere Produkte für diesen Kunden. Erfahrung, Know-how und Qualität setzen sich eben durch.“












